Kalari Nadi Uzhichil

energetisierende , anspruchsvolle, dynamische Ganzkörperölmassage aus Kerala (Südindien)

Die Kalari-Massage entstammt der südindischen Ayurveda-Tradition und hat ihre Ursprünge im südindischen Kalari Payat, das auch heute noch als Kampfkunst trainiert wird und als Wurzel des Yoga gilt. Deshalb ist diese Art der Massage insbesondere bei Personen beliebt, die Yoga praktizieren.

Das Kalari System befasst sich mit dem freien Fluss der Energie und dies ist eine sehr wichtige Voraussetzung für ein gesundes, körperliches und bewusstes Leben.

Kalari Massagen
Um eine Kalari Massage zu erlernen und dann auch zu geben, ist es von der Tradition vorgesehen, zuerst die Kampfkunst zu erlernen, um die eigene Kriegerin in sich zu finden. Ich persönlich wählte die indische Kampfkunst Kalarippayat und habe diese erlernt und übe diese Übungen bis heute aus.
Kalarippayat gilt als die älteste Kampfkunst der Welt und wird als die Mutter aller asiatischen Kampfkünste angesehen. Man nimmt an, dass sie rund 6000 Jahre alt ist, und sie gilt als die heilige, spirituelle Kampfkunst der alten indischen Krieger.
Durch sie lernte ich mit den drei Qualitäten Flexibilität, Fokus und Klarheit gut umzugehen. Dadurch bin ich in der Lage den Fluss meiner Energie zu verstehen und mittels Übungen zu beeinflussen, zu lenken und zu spüren.

Das Marma-Nadi-System, mit welchem im Rahmen der Kalari Massage gearbeitet wird, ist ein aus überliefernden Erfahrungen gewachsenes, traditionelles System.
Nadis sind Leitbahnen, durch welches Feinstoffliches (Nervenimpulse, Hormone, Gefühle…) und Grobstoffliches (Blut, Lymphe, Muskelkontraktion…) transportiert wird. Marmas sind besonders sensible Punkte am Körper.
Blockaden der Nadis und Marmas können durch inneren Druck, Anspannung, Stress, verhärtetes Faszien/Muskelgewebe, sowie öfters vorkommende Schlafstörungen und Probleme mit der Verdauung ausgelöst werden/entstehen.
Durch die Massage wird der gesamte Bewegungsfluss im Körper aktiviert bzw. reguliert. Energieblockaden entlang des Nadisystems (Energiebahnen des Körpers) und im Bereich der Marma-Punkte werden gelöst. Die Anwendung ist in hohem Maße vitalisierend und beinhaltet unter anderem Dehnungen bzw. Mobilisationsimpulse zur Lockerung der Faszien und Gelenksverbindungen.
Die Massage eignet sich besonders für jene Menschen, die regelmäßig Sport und Yoga ausüben, da es die Muskulatur und die Faszien geschmeidig hält und einen großen Wert in Bezug auf Präventive Gelenkspflege beinhaltet.

 

Marma-Punkte sind vitale Energiepunkte im Körper, und sind in etwa mit den Akupunkturpunkten aus der TCM vergleichbar. Bei der Marma-Punkt-Massage „arbeite ich mit dem Gewebe”, also ich kommuniziere mit ihm – abwartend und hin spürend auf jenen Moment, wo der Körper die blockierten Energien von betroffenen Marma-Punkten freigibt.
Die Massage beginnt mit kleinen, sanften Bewegungen, danach wird schrittweise sowohl die Intensität der Bewegung als auch der aufgebrachte Druck erhöht. Entsprechende ayurvedische, medizinische Öle fördern die Wirksamkeit dieser Anwendung.